Sporrer: „Spitzensport und Justiz – Ein Win-Win für Österreich“
Verleihung des Justizsportaward 2025 an Caroline Bredlinger und Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Verband Österreichischer Nachwuchsleistungssportmodelle (VÖN)
Im April 2025 startete der erste Lehrgang im Rahmen von „Athleta“, dem Spitzensportförderungsprogramm der Justiz. Spitzensportler:innen wird während der Ausbildung zu Justizwachebediensteten die Möglichkeit gegeben, auch ihre sportliche Entwicklung weiter auf höchstem Niveau zu verfolgen.
Diese Woche hat Justizministerin Anna Sporrer den ersten Justizsportaward 2025 an die Leichtathletin Caroline Bredlinger verliehen. Damit sollen herausragende Leistungen der Justiz-Athletinnen und Athleten noch einmal besonders vor den Vorhang geholt und gewürdigt werden. Im Rahmen des Festaktes wurde zudem ein Kooperationsvertrag mit dem Verband Österreichischer Nachwuchsleistungssportmodelle (VÖN) unterzeichnet, um die Justiz noch besser als attraktive Arbeitgeberin für sportliche Talente zu positionieren.
Der erste Justizsportaward geht an eine Athletin, die sportliche Höchstleistungen und berufliche Ausbildung im Justizwachdienst in beeindruckender Weise vereint. Caroline Bredlinger, die seit März 2025 Teil des ersten Jahrgangs des Spitzensportprogramms der Justizwache ist, sorgte im vergangenen Jahr international für Schlagzeilen.
Historische Bestmarken und WM-Teilnahme
Bredlinger unterbot 2025 als erst dritte Österreicherin überhaupt die 2-Minuten-Grenze über 800 Meter. Mit Siegen in Marburg – womit sie das Qualifikationslimit für die WM 2025 in Tokio knackte – sowie in Berlin und St. Pölten festigte sie ihren Status als internationale Top-Athletin. Parallel dazu absolviert sie ihre Ausbildung zur Justizwachebediensteten im Landessportzentrum Steinbrunn sowie an der Strafvollzugsakademie.
„Mit unserem Justiz Athleta Projekt bieten wir Spitzensportlerinnen wie Caroline Bredlinger die Möglichkeit, ihren Sport auf Weltniveau auszuüben und gleichzeitig beruflich in einem sicheren Umfeld Fuß zu fassen. Diese berufliche Absicherung ist das Fundament, auf dem sportliche Träume wachsen können, während die Justiz von der vorbildlichen Disziplin und dem Teamgeist dieser Kolleginnen und Kollegen profitiert,“ so Justizministerin Anna Sporrer.
Strategische Weichenstellung durch VÖN-Kooperation
Um diesen Erfolgsweg nachhaltig zu ebnen, unterzeichnete die Justizministerin einen Kooperationsvertrag mit dem Verband Österreichischer Nachwuchsleistungssportmodelle (VÖN). Der VÖN koordiniert österreichweit die Nachwuchskompetenzzentren und betreut rund 3.800 Athletinnen und Athleten, was etwa 70 % aller österreichischen Nachwuchssportler:innen ausmacht.
Durch diese Partnerschaft gewinnt die Justiz direkten Zugang zu Toptalenten und positioniert sich als attraktive Arbeitgeberin. Das Modell verbindet sportliche Entwicklung perfekt mit einer konkreten Berufsausbildung und bietet so langfristige Karrierechancen in der Justiz, die weit über die aktive Zeit im Spitzensport hinausreichen.